| Wirtschaftssysteme | |
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Unter dem Begriff Wirtschaft versteht man allgemein die Versorgung der Bevölkerung mit dem benötigten Bedarf. Dafür benötigt jeder Staat gesetzliche Rahmenbedingungen. Im geteilten Deutschland wurden zwei sehr unterschiedlich Wirtschaftssysteme praktiziert. In der ehemaligen DDR gab es die zentrale Planwirtschaft. In dieser Form der Wirtschaft bestimmt bzw. errechnet die Regierung den Bedarf an Gütern und bestimmt die Produktionsmengen. Das Festlegen dieser und die Verteilung dieser auf die unterschiedlichen Betriebe stellte in der DDR kein Problem dar, da es abgesehen von wenigen Ausnahmen nur volkseigene Betriebe gab. Häufig entsprachen die festgelegten Produktionsmengen nicht der nachgefragten Menge der Bevölkerung. Der Preis für die Güter stieg jedoch trotz Knappheit nicht. Aufgrund der Festlegung von Endverbraucherpreisen durch die Regierung konnte sich der Preis nicht auf Grundlage von Angebot und Nachfrage auf dem Markt regulieren. Es gab einen regen Schwarzmarkt. Die Bundesrepublik hat als Wirtschaftssystem die soziale Marktwirtschaft gewählt. Hier befinden sich fast alle Produktionsmittel Privateigentum. Jeder Betrieb kann selber bestimmen was er wann produziert. Der Preis der Ware bestimmt sich am Markt durch Angebot und Nachfrage. Aufgrund der dezentralen Planung kann die Wirtschaft schnell auf Veränderungen am Markt reagieren. Die Versorgung der Bevölkerung mit dem benötigtren Bedarf kann im Vergleich zur Planwirtschaft wesentlich besser sicher gestellt werden. Im Bereich der legalen Gütern gibt es kaum einen Schwarzmarkt. Der wichtigste Unterschied der Marktwirtschaft in Deutschland im direkten Vergleich zu ändern Ländern bpsw. der USA mit einer reinen freien Marktwirtschaft ist der soziale Aspekt. | |
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